Wann ist die Aufstockung eine Alternative?

Dieses Mal diskutieren Holger und Sascha im Podcast die verschiedenen Aspekte, die bei der Entscheidung zwischen einer Dachsanierung und einer Aufstockung eine Rolle spielen. Erfahren Sie hier, wie Sie den Zustand Ihres Daches richtig beurteilen, die Vorteile und Herausforderungen der Aufstockung verstehen und finanzielle Aspekte berücksichtigen. Wir informieren Sie umfassend, damit Sie die richtige Wahl für Ihre individuelle Situation treffen können.

Egal, ob Sie sich mehr Platz für Ihre Familie wünschen, Ihre Immobilie aufwerten oder die Energieeffizienz Ihres Hauses verbessern möchten, diese Podcast-Episode hilft Ihnen dabei, die Vor- und Nachteile einer Aufstockung im Vergleich zur Dachsanierung abzuwägen.

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Vielleicht liegt es näher als man denkt?

In der neuen Podcast-Folge rund um das Thema „Bauen mit Holz“ geht es um Potenziale. Damit Sie Ihre Wohnträume verwirklichen können, wollen wir Ihren Blick schärfen für vorhandene Ressourcen und gleichzeitig die Augen öffnen für die vielen neuen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

Denn oft kann sich ein zweiter Blick durchaus lohnen. Hören Sie doch mal rein:

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Planen, fertigen, aufbauen …

„… und schon ist aus einem Flachdachbungalow ein Zwei-Familien-Haus geworden.“ Begleiten Sie unseren Holzbau-Experten Arne Wiebicke von der Kai Kelting GmbH Zimmerei Dachdeckerei bei einem seiner Bauprojekte. Er und sein Team stocken ein Gebäude in Holzrahmenbauweise auf.

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Sauber und schnell zu mehr Platz

Eine Aufstockung wertet Ihre Immobilie erheblich auf. Dabei können Sie von einer Baumaßnahme gleich mehrfach profitieren, wenn Sie vorausschauend planen. Nutzen Sie die neu entstandenen Räume aktuell für die Familie oder als Homeoffice, können Sie das Obergeschoss später als abgeschlossene Wohneinheit mit eigenem Zugang vermieten.

Weitere interessante Videos zum Thema Holzbau finden Sie auf unserem YouTube-Kanal Das Moderne Haus.

Endlich Platz fürs Homeoffice!

Das Interesse an flexiblen Arbeitsmodellen steigt. Kernarbeitszeiten und mobiles Arbeiten erleichtern nicht nur die Kinderbetreuung, viele Arbeitnehmer müssen sich auch zunehmend um die Elterngeneration kümmern. Pflege zu Hause und starre Bürozeiten lassen sich nicht vereinbaren. Genauso wenig können frisch gebackene Eltern ihren Säugling mit ins Großraumbüro nehmen. Aber damit Arbeiten und Wohnen unter einem Dach funktionieren, müssen Familie und Arbeit zeitlich und räumlich gut organisiert werden.

Tobende Kinder auf dem Wohnzimmersofa, vorn eine angestrengte Frau vor dem Laptop
Homeoffice ohne klare räumliche Trennlinie zwischen Familienleben und Arbeitszeit belastet alle Beteiligten.Adobe Stock – Olga Yastremska, New Africa, Africa Studio

Wie finde ich zu Hause den optimalen Arbeitsplatz?

Wer effektiv und zügig arbeiten möchte, braucht einen Rückzugsort mit Tür, um sich vom Familienleben distanzieren zu können. Oft reicht der vorhandene Platz dafür nicht aus – neue Wohnfläche muss her. Egal ob Anbau, Umbau oder Aufstockung, nehmen Sie sich für die Planung Zeit und lassen Sie sich von einem Experten beraten. Er lotet mit Ihnen gemeinsam Möglichkeiten aus und findet eine individuell auf Sie zugeschnittene Lösung. Schließlich gibt es bei einer baulichen Erweiterung viel zu bedenken: Soll der Arbeitsraum klar abgegrenzt werden? Wie viel Platz brauchen Sie? Finden hier Besprechungen statt? Empfangen Sie Kunden und benötigen Sie einen separaten Eingang oder sogar Parkplätze? Was für bauliche Optionen haben Sie überhaupt?

All diese Fragen hat sich auch Gesine Z. aus Oldenburg gestellt. Die freie Journalistin fand schließlich die für sie passende Lösung: eine Aufstockung des Garagenanbaus als „Kreativbox“.

Pfiffig: Ein Holzanbau auf der Garage

„Unser Haus bietet genug Platz für drei Generationen. Im Erdgeschoss wohnen die Schwiegereltern. Im Ober- und Dachgeschoss haben mein Mann und ich sowie unsere beiden kleinen Kinder genügend Räume und Rückzugsmöglichkeiten. Nur ein Arbeitsplatz fehlte, an dem ich mich in Ruhe auf das Schreiben konzentrieren kann. Ich habe früher schon als Journalistin gearbeitet und habe nun die Chance, als freie Mitarbeiterin für eine Monatszeitschrift tätig zu werden. Dazu brauche ich einen Ort für mein kreatives Chaos. Auf unserem Grundstück war für einen Anbau leider kein Platz. Aber unser Architekt fand eine clevere Alternativ-Lösung: Das Garagendach wurde kurzerhand als Baugrund genutzt. Es entstand eine Art Holzbox mit großen Fenstern, ideal als Arbeitsplatz für mich.

Ein sonniger Raum, im Hintergrund ein Bücherregal, vorn ein aufgeklappter Laptop auf einem Holztisch
Eine eigene Rückzugsmöglichkeit wie hier schafft Platz und Ruhe zum kreativen Denken im Homeoffice.Pixabay GmbH – Karolina Grabowska

Homeoffice mit Ausblick

Die Dach- und Wand-Elemente wurden in kurzer Zeit in Holzrahmenbauweise bei einem Zimmereibetrieb vorgefertigt und schnell montiert. Die großzügige Fensterfront bietet optimale Belichtung und den Blick ins Grüne. Der Türdurchbruch erfolgte über den Hauswirtschaftraum, der nun eine Art Pufferzone zwischen Wohnen und Arbeiten bildet. Wenn ich die Tür meiner Kreativbox hinter mir schließe und wieder „nach Hause“ komme, ist die Arbeitszeit beendet und die Familienzeit beginnt – eine klare Trennung von Arbeiten und Wohnen. Wir stören uns nicht mehr gegenseitig und gehen viel entspannter miteinander um. So haben wir alle was davon.“

Mit einer Maßnahme mehrfach profitieren

Mehr Platz wäre schön, aber gleich das Dach aufstocken lassen und dem Haus ein weiteres Stockwerk hinzufügen? Halten Sie diesen Eingriff auch für zu groß und umständlich?

Dabei lohnt es sich, diese Option nicht sogleich beiseitezuschieben. Auch Sie als Hauseigentümerfamilien sind Investoren und sollten nach wirtschaftlichen Erwägungen handeln. Da sind vorschnelle Bauchentscheidungen wie „zu groß und zu teuer“ naheliegend, aber möglicherweise irreführend.

Betrachten wir zunächst die Ausgangslage. Dächer von Gebäuden müssen beizeiten saniert werden. Dachdeckungen halten nicht ewig. Wird ein Dach neu gedeckt, ist dieser Zustand des Hauses für Jahrzehnte zementiert. Vor einer Sanierung sollten Sie sich deshalb unbedingt folgende Fragen stellen: Was haben Sie mit Ihrer Immobilie vor? Wie entwickelt sich das Leben in der Familie weiter? Welches könnten vorausschauende Maßnahmen sein, die helfen, das familiäre Leben in diesem Gebäude abzusichern?

Wichtige wirtschaftliche Aspekte beim Dachausbau

  • Steht das Haus in guter Lage?
  • Wird Wohnraum in der Umgebung nachgefragt?
  • Können Sie sich als Hauseigentümerfamilie eine veränderte Nutzung des Dachgeschosses vorstellen?

Beantworten Sie diese Fragen jeweils mit „Ja“, lohnt es sich umso mehr, über eine größere Veränderung des Dachgeschosses nachzudenken. Denn bestehende Einfamilienhäuser haben diesbezüglich oft mehrere Probleme:

  • Die Räume im Dachgeschoss sind nur für die bisherige Nutzung – in der Regel zum Schlafen – attraktiv. Zukünftig werden meist weniger Schlafräume benötigt.
  • Der Treppenzugang zum Dachgeschoss ist oftmals ungünstig im Gebäude integriert und verhindert eine separate Nutzung.
  • Das Wohnen auf einer Etage ist in der bestehenden baulichen Lösung kaum möglich. Die Geometrie des Daches und des Dachgeschosses ist eine kostengünstige Lösung aus vergangenen Tagen. Heutige Wohnansprüche sehen anders aus.

Treffen auch diese Aspekte bei Ihnen ins Schwarze, dann macht es keinen Sinn, vorschnell einfach mal das Dach neu zu decken – es könnte eine Fehlinvestition sein. Wie sollte stattdessen Ihr nächster Schritt aussehen?

Hilfe von den Experten

Fachkundiger Rat ist sinnvoll, um mögliche Optionen zu prüfen. Dabei stehen Ihnen die Holzbau-Experten gern zur Seite. Es gehört zu ihren Kernleistungen, komplette Dachgeschosse zu planen und zu bauen. Dabei stehen Fragen der baulichen Lösung, Statik und Wirtschaftlichkeit bei jedem Projekt im Mittelpunkt. Und auch die Aspekte der Baugenehmigung prüfen die Meister ihres Fachs frühzeitig.

Viele der bestehenden Dachgeschosse aus den 1960er- bis 1980er-Jahren haben das Potenzial für Aufstockungen – und damit die Voraussetzung für die Schaffung von modernem und kostengünstigem Wohnraum auf einem bestehenden Grundstück. Die Experten prüfen in Ihrem Sinne die Optionen und zeigen die individuellen Möglichkeiten des Hauses auf. Die Investition in eine Aufstockung und Wohnraumerweiterung ist dann lohnend, wenn die Aussicht auf eine gute Vermietbarkeit besteht. Mittlere und gute Wohnlagen sowie attraktiver Wohnraum sind vielversprechende Voraussetzungen.

Aufstockung in Holzbauweise

Hierbei zeigt sich die Leistungsstärke des Holzbaus eindrucksvoll.

Genialer Werkstoff: Holz besitzt eine hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht. Das minimiert die zusätzlichen Lasten für die bestehende Gründung. Darüber hinaus lassen sich alle Bauteile sowie Details planen und präzise auf Maß vorfertigen. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der Einsatz ökologischer Baustoffe.

Maximaler Raumgewinn: Obwohl die Wandkonstruktionen in Holzbauweise schmaler sind als gemauerte Wände, dämmen sie sogar besser. Sie gewinnen so etwa 10 % an Wohnfläche gegenüber einer normalen Mauerwerksbauweise.

Zuverlässige Bauabwicklung: Die Vorfertigung ermöglicht eine kurze Bauzeit. Durch die schnelle Montage auf der Baustelle ist das Bestandsgebäude innerhalb kürzester Zeit wieder vor der Witterung geschützt. Dazu kommt, dass der Holzbau im Gegensatz zum Mauerwerksbau eine trockene Bauweise ist. Langwieriges Trocknen und Lüften der neu errichteten Räume entfällt.

Was für Aufstockungen sind möglich?

1. Dachgeschoss ersetzen

Ausgangslage: Flachgeneigtes Dach, bei dem ein Ausbau des Dachraums kaum lohnt.hobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KG

Empfehlung: Neuer Dachstuhl mit steilerer Neigung, Staffel- oder Vollgeschoss.hobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KG

2. Staffelgeschoss statt Satteldach

Ausgangslage: Das Dach ist sanierungsbedürftig, die zukünftige Nutzung eingeschränkt und somit ein Ausbau nicht lohnend.hobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KG
Empfehlung: Das kostengünstige „Baugrundstück Dachgeschoss“ durch Abriss erschließen. Durch das Staffelgeschoss mit großzügiger Dachterrasse entsteht ein moderner Wohnraum mit hohem Wert.hobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KG

3. Vollgeschoss auf Flachdach

Ausgangslage: Das Flachdach ist sanierungsbedürftig, die Hauseigentümer möchten lieber ein geneigtes Dach.hobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KG
Empfehlung: Das kostengünstige „Baugrundstück Dachgeschoss“ erschließen. Der Flachdachbungalow mit großer Grünfläche wird vollständig aufgestockt. Zwei großzügige Wohnungen entstehen.hobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KGhobacon GmbH & Co. KG

Thema Treppe bei einer Aufstockung

Das Konzept der Aufstockung wird wesentlich durch die Gestaltung des Zugangs bestimmt. Überdenken Sie bitte die Eingangssituation, auch wenn Sie aktuell alles komplett selbst nutzen wollen. Falls bereits eine Treppe zum Dachgeschoss vorhanden ist, kann es sinnvoll sein, diese zu entfernen. Denn so gewinnen Sie mehr Platz im Erdgeschoss. Und im Fall der Fälle können Sie eine getrennte Wohneinheit schaffen und Mieteinnahmen generieren. Der separate Zugang zum Dachgeschoss sichert Ihre Investition für die Zukunft ab. Eine wirkliche Trennung der Zugänge von Erd- und Dachgeschoss erreicht man entweder über eine außen liegende Treppe oder durch ein Treppenhaus.

Grafik innenliegende Treppe

Treppe innen: Eine naheliegende Lösung ist die Erschließung des Dachgeschosses mit einer (bestehenden) innen liegenden Treppe. Dies ist einfach zu realisieren, kann aber eine mögliche spätere Nutzung von zwei eigenständigen Wohnungen verhindern.

Grafik außenliegende Treppe

Treppe außen: Die außen liegende Treppe ist kostengünstig realisierbar. Meist wird eine Konstruktion aus verzinktem Stahl gewählt. Führt die Treppe zum Freisitz, ergibt sich ein Mehrfachnutzen.

Grafik vorgestelltes Treppenhaus

Treppe vorgestellt: Eine weitere Option ist ein vorgestelltes Treppenhaus. Diese Lösung bietet den größten Komfort und ermöglicht den direkten Zugang von der Dachgeschosswohnung in den Keller.

Ihr großes Plus: alles aus einer Hand

Eine Aufstockung ist eine komplexe Bauaufgabe mit hohen Anforderungen an die Planung und Ausführung. Der Zimmereibetrieb übernimmt dafür die komplette Regie. Ganz wesentlich ist, dass auch die Planungsleistungen in Expertenhand liegen. Der Großteil aller Handwerksleistungen wird vom Betrieb oder seinen Partnern ausgeführt. Ein reibungsloser Bauverlauf ist so garantiert, da die Abstimmung zwischen verschiedenen Gewerken für die Kunden entfällt.

Mit Holzbau-Experten an Ihrer Seite ist eine Aufstockung schnell und präzise gebaut. Nach der Öffnung des Dachrands werden schon am ersten Tag die Wände und das neue Dach montiert. Sobald die Unterdeckung fertiggestellt wurde, ist das Gebäude wieder vor Witterung geschützt. Ist die Bestandsdecke für die neuen Verkehrslasten nicht ausreichend tragfähig, so kann die Deckenkonstruktion einfach aufgedoppelt werden. Eine elementierte Brettsperrholzdecke ist hier besonders leistungsfähig. Sie bietet einen guten Schallschutz und bedeutet nur einen sehr geringen Eingriff in die Bestandsdecke.

Ihr Ansprechpartner in allen Fragen ist Ihr Zimmereibetrieb. Dadurch sparen Sie nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch Kosten.

Minimalismus trifft auf höchste Funktionalität

Minimalistisches Wohnen ist in Mode gekommen. Doch will man in einem sogenannten Tiny House, das etwa 20 bis 25 qm Wohnfläche hat, dauerhaft wohnen, greift das deutsche Baurecht. Ein Baugrundstück ist erforderlich, die Erschließung muss gesichert sein und Baubestimmungen sind zu beachten.

Ein Wohnkubus in Holzbauweise, der das Tiny-House-Prinzip des Reduzierten aufgreift, ist die ideale Möglichkeit, ein bereits vorhandenes Gebäude durch einen Anbau zu erweitern.

Schnell ein neues Zimmer

Wer ein größeres Grundstück mit Bauplatzreserve besitzt, kann sich glücklich schätzen. Neben dem bestehenden Wohnhaus kann ein Anbau als vorgefertigtes Modul aus Holz leicht Platz finden. Ob als Büro, Ladengeschäft oder kleine private Praxis – ein Anbau eröffnet unzählige Möglichkeiten, den Arbeitsplatz an das Wohnhaus zu koppeln. Auch das Umnutzungspotenzial ist ein echter Pluspunkt: Mit eigener kleiner Teeküche und Duschbad kann der Anbau auch als Gästehaus dienen.

Nutzungsmöglichkeiten eines Wohnkubus

  • Separates Arbeitszimmer/Homeoffice
  • Selbstständigkeit/Startup in Wohnnähe
  • Zusätzliches Kinder- oder Spielzimmer
  • Raum für platzintensive Hobbys wie Fitness, Malen, Sammeln
  • Apartment mit Bad und Küche für erwachsene Kinder oder Gäste
  • Eltern zu Hause pflegen
  • Einliegerwohnung (für Pflegekräfte)

Flexible Nutzung – Arbeiten und Wohnen auf Zeit

Das Konzept des Wohnkubus ist eine optimale Möglichkeit, passgenauen Wohnraum auf kleiner Fläche zu schaffen. Da Menschen heute aus beruflichen Gründen oft nicht mehr so ortsgebunden sind, kann für bestimmte Lebensphasen ein Wohnkubus (bis 50 qm) die richtige Wohnform sein. Auch für Arbeitgeber ist das Konzept interessant: Große Firmen können Wohnkuben als Mini-Apartments für Fernpendler oder temporär beschäftigte Fachkräfte zur Verfügung stellen. Auch Universitäten, Schulungszentren oder kirchliche Einrichtungen sind mit kleinen Wohnkuben als Gästehäuser bestens aufgestellt.

Kreienbaum
Ein Wohnkubus kann vielfältig genutzt werden, zum Beispiel so wie hier als Gästewohnung mit eigenem Bad und kleiner Küchenzeile, die noch eingebaut wird.Kreienbaum Holz GmbH & Co. KG

Oder wie wäre es mit einem kleinen „Arbeitshaus“ oder „Büro-Container“ auf dem privaten Grundstück? Kleine Raummodule eignen sich besonders für StartUps und Freiberufler. Ob als Büro, Studio, Ausstellungsraum oder Mini-Shop, die Module sind vielfältig nutzbar. Ändert sich die berufliche und/oder private Situation, kann der Wohnkubus als Erweiterung des Wohnhauses oder als separates Gästehaus dienen. Zukünftig wird es sicherlich auch einen Markt für „gebrauchte“ Wohnkuben geben.

Homeoffice: Kürzer kann kein Arbeitsweg sein

Viele Büroangestellte befinden sich seit der Corona-Pandemie im Homeoffice. Oft erfordert es ein lückenloses Zeitmanagement, Beruf und Familie gleichermaßen gerecht zu werden. Erst recht, wenn die Kinder teilweise tagsüber zu Hause sind.

Ein professionell ausgestatteter Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus kann Berufs- und Familienalltag in Einklang bringen. Durch das „Zwei-Türen-Prinzip“ wird das Homeoffice vom Trubel des Wohnbereichs abgeschottet und ein konzentriertes und produktives Arbeiten von zu Hause erleichtert. Trotzdem sind Eltern immer in der Nähe ihrer Kinder.

Weiterer Pluspunkt ist die Fahrzeit zum Job, die durch das Arbeiten im Homeoffice entfällt. Weniger Stunden im Stau oder auf Bahngleisen, dafür mehr Zeit für Familie, fürs Joggen oder mit einem guten Buch im Garten. Ein angenehmer Nebeneffekt!

Auch als Atelier oder Werkstatt macht sich ein Wohnkubus gut. Alles ist an seinem Platz – oder das kreative Chaos kann sich austoben. Wer den Wohnkubus „bewohnt“, hat das Sagen in seinen kleinen vier Wänden.

Ein Wohnkubus aus Holz wird in der trockenen Halle witterungsunabhängig fast komplett vorgefertigt.Kreienbaum Holz GmbH & Co. KG

Nachhaltig dank langer und flexibler Nutzung

Neben den Vorteilen für das Wohnungs- bzw. Raumangebot punktet der Wohnkubus bei der Nachhaltigkeit: Er bietet viele Nutzungsoptionen an und ermöglicht sogar einen Standortwechsel. Das Mini-Wohnhaus ist mit einem Boden ausgestattet und wird auf Punkt- oder Streifenfundamente aufgesetzt. Auch einschraubbare Punktfundamente sind möglich. So ist es über viele Jahre als Behausung oder Arbeitszimmer nutzbar, egal an welchem Ort.

Zudem können die kleinen Gebäude als Module mit hohem Vorfertigungsgrad konzipiert werden. Der Wohnkubus wird in der Werkhalle der Zimmerei vormontiert. Die Anschlüsse und Elektrik sind vorbereitet. Der CO₂-bindende Holzbau ist klimafreundlich, hat ein geringes Gewicht und viele konstruktive Vorteile.

Aufbau des Wohnkubus auf einem Fundament
Vor Ort wird der Wohnkubus dann auf einem vorbereiteten Fundament installiert.Kreienbaum Holz GmbH & Co. KG

Größere Einheiten lassen sich aus einzelnen Holzmodulen zusammensetzen, die auf dem Grundstück zusammengefügt werden. Dies beschleunigt den Bauprozess, spart Ressourcen und macht die Konstruktionsweise sehr wirtschaftlich. Ihr Holzbau-Experte berät Sie gern, wie Sie gemeinsam Ihren Wunsch nach mehr Raum umsetzen können.

Platzsparende Dämmung nach Bedarf

Die Holzrahmenbauweise ist für Wohnkuben bestens geeignet. Das Rahmenwerk wird voll ausgedämmt, der schlanke Wandquerschnitt ermöglicht mehr Wohn- und Nutzfläche und ein geringeres Gewicht. Im Gegensatz zu mobilen Tiny Houses, bei denen eine sehr geringe Wandstärke (Platzbedarf, Gewichtsreduzierung) wichtig ist, können Wohnkuben, die über einen längeren Zeitraum an einem Ort verbleiben, selbstverständlich Dämmstandards mit Förderpotenzial erreichen.

Wanddämmung
Der Wohnkubus verfügt über einen sehr guten Dämmstandard, wie im Holzrahmenbau üblich.hobacon GmbH & Co. KG

Der Wärmeschutz für einen Anbau ist gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) einfach nachzuweisen. Die Außenbauteile der Erweiterung (Wohngebäude) dürfen 20 % mehr Wärmeverluste haben als das „Referenzgebäude“. Die Erweiterung bestehender Wohngebäude, z. B. durch einen Anbau, ist über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Einzelmaßnahmen (BEG EM) sowie als Sanierung zum Effizienzhaus (BEG WG) förderfähig.